Die Praxis in Essen ist geschlossen.


Clickertraining ist eine sehr wirkungsvolle Methode einem Tier in winzig kleinen Schritten eine neue Handlungweise beizubringen. Die ehemalige Delfintrainerin Karen Pryor hat die Möglichkeiten des Clickertrainings auch für Pferde und Hunde bekannt gemacht. Diese Art der Beschäftigung stärkt die Bindung zwischen Hund und Mensch, fördert die Gemeinsamkeit, trainiert das Gehirn des Hundes und lastet ihn besser aus als manches "Bällchenspiel". Clickertraining ist die Grundlage für modenes Trick-Training, Dog-Dancing, Obedience und wird sogar beim Agility angewendet.

Je effizienter und durchdachter wir das Training gestalten, bei dem der Hund ein neues Verhalten lernt, um so freudiger macht er mit. Es ist erstaunlich, wie kreativ Hunde sein können!

Seminar I : Im Anfänger-Seminar werden wir unsere Hunde erst einmal auf den Clicker konditionieren, um darauf aufbauend einfache Übungen und Tricks zu erlernen.

Seminar II : ist für Teilnehmer gedacht, deren Hunde den Clicker und einfache Tricks schon kennen und darauf aufbauend Handlungsketten erlernen wollen: z.B. Der Hund öffnet eine Kiste und bringt das darin liegende Spielzeug ...

Mitzubringen sind eine Decke, auf der Mensch und Hund bequem sitzen können sowie viele Lieblingsleckerchen für den Hund. Kaffee, Tee und Leckerchen für die Menschen werden von mir bereit gestellt. Clicker können bei mir erworben werden.

 

Ein wenig Hintergrundwissen:

Jean Donaldson schreibt in ihrem Buch "Hunde sind anders", dass der Hund Befehle nicht für uns ausführt, sondern um eine Belohnung zu bekommen. Der Hund ist ein Opportunist, er ergreift jede Möglichkeit, die für ihn von Vorteil ist. Er lernt entweder um sich selbst zu belohnen, (Jagdtrieb, Sexualtrieb = selbstbelohnendes Verhalten), um von uns belohnt zu werden (Futter, Spiel, Aufmerksamkeit) oder um einer Bestrafung (Schmerzen) zu entgehen. Das ist seine einzige Motivation. Mit diesem Wissen können wir unsere Hunde beeinflussen und ihnen Verhaltensweisen beibringen, die in unserem Alltag überlebenswichtig sind: "Stopp" bei akuter Gefahr sowie "Hier" als Rückruf-, oder "Nein" bzw. "Aus" als Abbruchsignale. Darüber hinaus bringen wir den Hunden nützliche Unterordnungssignale wie Sitz, Platz, Fuß bei oder Tricks wie "Dreh dich", die für den Hund im Grunde nichtssagend sind, die er jedoch befolgt, weil sie vom Menschen belohnt werden.

Damit der Hund das machen kann, was wir wollen, muss er zunächst wissen, was wir wollen. Das erreichen wir, indem wir belohnen, wenn er eine gewünschte Handlung zeigt. Je öfter eine Handlung belohnt wird, desto mehr wird der Hund sie von sich aus zeigen, um seine Belohnung zu bekommen. Er wird konditioniert.

Die meisten Hunde lernen innerhalb weniger Minuten, dass das typische Click-Geräusch Belohnung bedeutet, denn auf Click folgt immer Futter.

Beispiel: Pfötchen geben ist Teil des Futterbettelverhaltens von Welpen beim Muttertier. Schon der Welpe kann daher sehr leicht erlernen, dieses Verhalten auf ein Signalwort hin zu zeigen. Dazu belohnen wir zu Beginn auch kleinste Bewegungen die zu unserem Ziel führen: Ich halte dem Welpen in der geschlossenen Hand etwas Leckeres hin, in seinem Wunsch dies zu bekommen wird er irgendwann ein Pfötchen ein paar Zentimeter anheben - Click - Belohnung. Beim nächsten Mal wieder ... Der Welpe lernt: Ich hebe die Pfote und werde dafür belohnt. Allerdings müssen wir aufpassen, dass er sich nicht gleichzeitig umdreht oder kratzt, sonst weiss der Hund nicht, ob er nun für das Pfoteheben, für das Umdrehen oder das Kratzen belohnt wird. Es gilt also, unseren Hund sehr genau zu beobachten und punktgenau zu bestätigen.

 


Erste Hilfe am Hund

Wer kennt das nicht:
Der Hund tobt mit Artgenossen fröhlich über ein Wiese und kommt humpelnd mit einer stark blutenden Pfote zurück.
Wie lege ich einen provisorischen Verband an?
Welpen fressen gerne unverdauliche Gegenstände, was ist so gefährlich, dass man damit sofort in eine Tierklinik muss?
Ein freilaufender Hund oder eine Katze läuft vor Ihr Auto, wie können Sie dem Tier helfen?
Was tun wenn ein Tier bewusstlos ist. Wie und wo misst man den Puls. Wie hoch muss eigentlich die Körpertemperatur sein? Was sagt die Kapilläre Rückfüllungszeit aus?
Diese und andere Fragen werde ich Ihnen beantworten. Ausserdem werden wir üben, einen provisorischen Maulkorb anzulegen, wie man einen Pfotenverband macht, den Puls misst ...

 

 


Biologisch Artgerechte Roh Fütterung (B.A.R.F.) für Hunde

In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Verdauungsvorgänge und des Stoffwechsels bei Hund und Katze kennen, sowie die dazu passenden Nahrungsmittel und deren Zubereitung. Warum brauchen Hunde Fleisch, warum vertragen viele Hunde Getreide so schlecht, welche Wildkräuter kann ich hinzufügen und welche Mineralien und Spurenelemente werden benötigt, um die Fütterung zu optimieren? Welche Vitamine sind notwendig. Was darf ich füttern, und was ist verboten?

BARF bedeutet eigentlich Fütterung von Hunden oder Katzen, so wie es seit Urzeiten gemacht wurde: Rohe Schlachtabfälle, Knochen, Innereien wie Pansen, Eier und dazu etwas Gemüse oder Essensreste der Menschen. Das mag sich anhören wie ein Rückschritt, doch manchmal sind Rückschritte gut und in diesem Fall weder besonders schwierig, noch teuer, lediglich die Zubereitung benötigt ein wenig mehr Zeit als das Einkaufen von Trockenfutter.

Die moderne Futtermittelindustrie will uns vorschreiben, dass unsere Hunde täglich genau die von ihnen errechnete Nährstoffmenge incl. der Nährstoffe X,Y,Z braucht, um zu überleben. Um das herauszufinden halten die Futtermittelhersteller Hunde und Katzen in Zwingern, die als Testfresser dienen und zahlreiche Experimente über sich ergehen lassen müssen. Doch seit einigen Jahren stehen immer mehr Halter von Hunden und Katzen der Futtermittelindustrie skeptisch und kritisch gegenüber. Die Zahl der Tiere mit Allergien steigt rasant. Die Verunsicherung wächst, denn die Deklaration der Inhaltsstoffe (Protein, Rohfett, Rohasche ...) wirkt eher verwirrend als aufklärend.

Wenn man wirklich wissen will, was im Tierfutter enthalten ist, muss man es selber zubereiten. Sie werden die Grundzutaten und deren Zubereitung kennenlernen, und Sie bekommen von mir "Rezepte" nach denen Sie das Futter für Ihr Tierindividuell zusammenstellen können.